[Rezension] Ice Crime

Freitag, 13. Oktober 2017

Buchcover
Titel:  Ice Crime
Autorin:  Annika Siry
Reihe? Band 1 der Ice Crime Reihe

Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum:  02.07.2016
Seitenanzahl:  392
                                                                                       Hier erhältlich
Preis: 10,99 €  eBook:  1,99 €                                    Amazon
Das Buch wurde mir von der Autorin Annika Siry als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Diese Rezension enthält daher Werbung für die Autorin und das Buch.
Großes Dankeschön dafür!


Inhalt

Am Tag nach dem regionalen Eislaufwettbewerb von New Willows, einem kleinen Städtchen in Amerika, findet Vivian Hardt heraus, dass ihre Konkurrentin Annabelle spurlos verschwunden ist. Nachdem sie deren Leiche im Wald entdeckt und dann auch noch mehrmals von jemandem bedroht wird, beschließt sie, gemeinsam mit Annabelles älterem Bruder Joe dem Fall auf die Spur zu gehen. Das entpuppt sich allerdings nicht nur wegen dessen arroganten Charakters als schwieriger als erwartet...


Cover

Das Cover passt zur Geschichte und zum Titel. Sowohl die Protagonistin als auch das Opfer sind Eisläuferinnen. Das Cover ist außerdem wegen der durchgehend blauen Gestaltung ein Blickfang.


Meine Meinung

Dieses Buch war mein erstes von einer Selfpusblisherin. Ich stand und stehe solchen Büchern etwas skeptisch gegenüber und "Ice Crime" konnte meine Bedenken und Ängste in einigen leider bestätigen.

Vorweg muss einmal erwähnt werden, dass die Autorin dieses Werkes sehr jung ist. Mit 14 Jahren hat sie begonnen die Geschichte zu schreiben und war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erst 18 Jahre alt. Und da t0macht sich vor allem in der Sprache und dem Schreibstil bemerkbar. Der Satzbau ist sehr einfach gehalten. Man kommt dadurch sehr leicht durch die Geschichte. Auch ist die Sprache ist sehr authentisch für einen Jugendroman. Auch wenn sie mir an manchen Stellen zu umgangssprachlich war. Denn wer kann die Worte einer Jugendlichen besser kennen als eine Jugendliche selbst. Bei diesen Punkten war das Alter der Autorin positiv.


In einem Punkt war sie aber negativ. Meine Hauptsorge bei Selfpublishern war und ist die Rechtschreibung. Und genau dieser Punkt hat sich auch bewahrheitet. Das Buch ist leider teilweise sehr schlecht lektoriert. Gerade was die Grammatik angeht. Für mich ist das ein großes No-Go.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Vivian erzählt. Sie liebt Kriminalsendungen und will später Polizistin werden. Und geht daher auch alleine auf die Suche nach Spuren von Annabells Verschwinden. Ihre Gedanken kommen vollkommen ungefiltert auf Papier. Und den einen oder anderen fand ich etwas lächerlich. Vivian verhält sich teilweise sehr viel kindlicher als ich es bei einer Siebzehnjährige erwarten würde. Sie ist sehr naiv, sprunghaft und manchmal einfach kindisch. Ich denke daher, dass das Buch eher für sehr junge Jugendliche geeignet ist. Trotzdem hat mich Vivian amüsiert und damit auch unterhalten. Andere Charaktere, wie Joe, der Bruder von Annabell, sind gut getroffen. Joe verhält sich perfekt angeberisch für seine Rolle als "coolster Junge der Schule".

Die Geschichte dreht sich fast vollkommen um die Suche nach Annabell. Trotzdem fließen einzelne Nebenaspekte aus Vivians Leben in die Geschichte ein und ergänzen sie passend. Auf der Suche begegnet Vivian nicht nur einmal dem Täter. Diese Szenen sind zwar spannend, weisen aber den einen oder anderen Logikfehler auf. Trotzdem ist das Buch recht spannend und Vivians authentische Panik in kritischen Momenten hat sich auch immer ein wenig auf mich übertragen. Und nach dem Cliffhanger am Ende bin ich doch sehr gespannt auf den Fortlauf der Geschichte.


Fazit

Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Es gibt viele Aspekte, die mich beim Lesen gestört haben, aber am Ende hat mir die Geschichte trotzdem ganz gut gefallen. Daher gebe ich diesem Buch trotz meiner Kritikpunkte und vor allem aufgrund des sehr jungen Alters der Autorin 3 Herzen

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